Langzeitarchivierung

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Langzeitarchivierung ist bei digitalen Medien nicht einfach

Alles, was wir über unsere Geschichte wissen, wissen wir aus Quellen. Viele dieser Quellen sind Medien unterschiedlicher Art. Das können zum Beispiel Steintafeln, Pergamentrollen oder Bücher sein. Aber auch modernere Medien wie Filme oder Disketten können zur Speicherung zahlreicher Informationen dienen. Die Erfassung dieses Wissens sowie seine dauerhafte Aufbewahrung und Erhaltung nennt man auch Langzeitarchivierung, zum Beispiel durch INCOM Storage GmbH.

Doch bei der Langzeitarchivierung gibt es ein Problem. Die Haltbarkeit der verschiedenen Speichermedien ist äußerst unterschiedlich.

Tafeln aus Keramik oder Stein, das ist bereits erwiesen, können mehrere tausend Jahre lang halten. Noch heute können wir beispielsweise lesen, was die alten Römer oder die alten Griechen auf Steintafeln geschrieben haben. Ebenso können wir die Höhlenmalereien unserer Vorfahren aus der Urzeit bewundern.

Bereits bekannt ist auch, dass Bücher und Handschriften mehrere hundert Jahre lang halten können, wenn sie auf säurefreiem Papier und mit Tinte geschrieben wurden, die weder Säure noch Eisen enthält. Wenn allerdings Eisengallustinte benutzt wurde, kann es zu einem Tintenfraß kommen, und zwar dann, wenn es in der Tinte einen Überschuss von Gallussäure oder Eisenvitriol gibt. Eisengallustinte wurde bereits ab dem 3. Jahrhundert vor Christus benutzt.

Ab dem 19. Jahrhundert wurden Bücher und Handschriften immer häufiger auf Papier verfasst, das Säure enthält. Hier besteht die Gefahr eines Säurefraß. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist säurehaltiges Papier lediglich bis zu 100 Jahre haltbar.

Bei Filmen kommt es ganz darauf an, mit welchem Material sie erstellt wurden. Bei Filmen auf Zelluloid ist bereits jetzt bekannt, dass sie mindestens 100 Jahre halten können. Es wird vermutet, dass ihre Haltbarkeit sogar bis zu 400 Jahre betragen kann. Filme, die auf Cellulosetriacetat erstellt wurden, können mindestens 44 Jahre lang halten. Bei Filmen auf Polyethylenterephthalat gibt es bislang nur Vermutungen. Es wird geschätzt, dass Farbfilme auf diesem Material bis zu 150 Jahre, Schwarz-Weiß-Filme sogar bis zu 700 Jahre haltbar sein können.

Besonders große Probleme bei der Langzeitarchivierung gibt es bei digitalen Speichermedien, zum Beispiel Disketten. Hier besteht die Gefahr, dass die Daten durch Umwelteinflüsse, zum Beispiel durch Magnetfelder, verloren gehen. Außerdem können chemische oder physikalische Einwirkungen, zum Beispiel UV-Strahlen, dazu führen, dass bereits vorhandene Daten nicht mehr gelesen werden und keine neuen Daten mehr gespeichert werden können. Häufig stehen bei älteren digitalen Medien auch nicht mehr die passenden Geräte und Programme zur Verfügung, um sie noch lesen zu können. Eine Diskette hält lediglich bis zu 30 Jahre, eine CD-R sogar nur bis zu 10 Jahre.

Elektronisch gespeicherte Daten können gesichert werden, wenn man sie wieder in eine nichtelektronische Form bringt. Zum Beispiel können sie mit einem Ionenstrahl in eine Nickelplatte eingraviert werden. Diese kann, so wird vermutet, mehrere tausend Jahre lang halten.

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18 Juni 2019

Der Computer Service hilft in meiner Stadt

Wer ein Problem damit hat, dass sein Computer sich weigert, seine Aufgaben auszuführen, sollte sich an einen spezialisierten Computer Service wenden. Neulich verweigerte mein Computer nach dem Booten ein Einloggen in Facebook, Twitter oder andere soziale Netzwerke. Nicht mal die Webseite von Google konnte ich aufrufen. Ich hatte keine Ahnung, wo das Problem lag. Mein Internetprovider teilte mir auf Anfrage mit, dass alles okay sei. So habe ich einen Computer Service in meiner Stadt aufgesucht, der sich diesem Problem annimmt. Dieser untersuchte meinen Computer innerhalb einer kurzen Zeit genau und fand dabei heraus, dass mein Modem die Verbindung zu meinem Internetprovider verlor. Ein Reboot des Modems verhalf mir, wieder ins Internet zu kommen.